Re: mkisofs mit files über 2GB?

From: Christian Lackas <c.lackas(at)kfa-juelich.de>
Date: Fri, 5 Mar 2004 17:30:53 +0100

* Oliver Fromme <olli(at)lurza.secnetix.de> [040305 17:11]:

Hallo Oliver,

> > Warum? Ich finde es manchmal ganz praktisch.
> In welcher konkreten Situation?

wenn du ein Programm aufrufst, dass jeweils nur einen Parameter
abarbeiten kann, z.B.

    find . -name \*.jpg -exec convert -geometry 320x320 {} thumbs/{} \;

Was idR dann häufig auftritt, wenn du für jede Datei eine Ausgabe
erzeugen willst.
Obiges kann man natürlich auch mit xargs erledigen (und dann -- was ich
gerne benutze -- auch mit mehreren Prozessen gleichzeitig).

> Meiner Meinung nach ist -exec völlig überflüssig und hat
> ausschließlich Nachteile, vor allem in der Performance,
> die im Vergleich zu xargs zuweilen gruselig übel sein kann.

Ausserdem hat xargs den Nachteil, dass 'xargs -0' sowie 'find -print0'
(was AFAIK eine GNU-Erweiterung ist) nicht auf allen Systemen vorhanden
ist (z.B. auf meiner Sun unter SunOS 5.8). Und dann hat man ja immer das
Problem mit etwaigen Newline-Zeichen in Dateinamen. Die Option '-exec'
ist da etwas portabler.

Aber wenn man die Möglichkeit hat, dann ist xargs natürlich oft die
effizientere Alternative, '-exec' sollte man IHMO deswegen aber nicht
gleich abschaffen.

Gruss
 Christian

-- 
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Received on Fri 05 Mar 2004 - 17:31:30 CET

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