On Tue, Feb 26, 2002 at 05:33:22PM +0100, Tom Beer wrote:
> ich habe probleme mittels amanda bestimmte
> partitionen zu sichern.
Amanda also ...
> Wenn ich ein fsck -p laufen lasse erhalte ich
Aber was hat Amanda mit einem "fsck"-Lauf zu tun?
Tritt dieses Konsistenzproblem des Dateisystems
immer dann auf, wenn Du es zuvor mittels Amanda
gesichert hast?
> /dev/ad0s1a: NO WRITE ACCESS
^^^^^^^^^^^^^^^
Die Fehlermeldung ist relativ klar, oder? Es fehlt
die Schreibberechtigung fuer das verwendete device.
> /dev/ad0s1a: UNEXPECTED INCONSISTENCY; RUN fsck MANUALLY
Das haengt damit zusammen, dass fsck mit der "preen"-
Option sehr, sehr vorsichtig agiert und ziemlich
schnell auf einen "ordentlichen" fsck-Lauf verweist.
Hier mal ein die Ausgaben eines "preen" (mit -p) und
eines normalen fsck-Laufes zum Vergleich.
Das Dateisystem ist zur Zeit r/w-gemountet und ist
daher aus Sicht eines fsck sicher nicht ganz "sauber" ;-)
| cage:[/home/ab] > fsck -p /
| /dev/da0s3a: NO WRITE ACCESS
| /dev/da0s3a: UNEXPECTED INCONSISTENCY; RUN fsck MANUALLY.
und:
| cage:[/home/ab] > fsck /
| ** /dev/da0s3a (NO WRITE)
| ** Last Mounted on /
| ** Root file system
| ** Phase 1 - Check Blocks and Sizes
| ** Phase 2 - Check Pathnames
| ** Phase 3 - Check Connectivity
| ** Phase 4 - Check Reference Counts
| UNREF FILE I=318 OWNER=ab MODE=100600
| SIZE=2328 MTIME=Feb 19 13:11 2002
| CLEAR? no
|
| UNREF FILE I=358 OWNER=ab MODE=100600
| SIZE=3654 MTIME=Feb 25 19:20 2002
| CLEAR? no
|
| UNREF FILE I=398 OWNER=ab MODE=100600
| SIZE=793 MTIME=Feb 26 18:04 2002
| CLEAR? no
|
| UNREF FILE I=405 OWNER=ab MODE=100600
| SIZE=1723 MTIME=Feb 26 14:21 2002
| CLEAR? no
|
| ** Phase 5 - Check Cyl groups
| 3762 files, 106379 used, 147684 free (916 frags, 18346 blocks, \
| 0.4% fragmentation)
> fsck -p /root
>
> fsck: Can't check /root
Klar. Das /kann/ ja auch nicht funktionieren. Denn
wie man anhand Deiner fstab erkennen kann, ist unter
/root kein Dateisystem gemountet. Oder verschweigst
Du ein Dateisystem. "/root" ist unter FreeBSD das
Home-Directory des Benutzers "root" und damit in den
allermeisten Faellen ein regulaeres Verzeichnis in
einem Dateisystem, naemlich dem unter "/" gemountetem
Root-Dateisystem. (Man darf sich von den unterschied-
lichen Verwendungen des Wortes "root" nicht weiter
beeindrucken oder gar verwirren lassen.)
> fsck: UNEXPECTED INCONSISTENXY; RUN fsck MANUALLY.
> Segmentation fault (core dumped)
> /kernel: pid 30232 (fsck), uid 0: exited on signal 11 (core dumped)
Die Fehlermeldung ist die Konsequenz dessen, dass Du
fsck etwas vorgesetzt hast, was es nicht verstehen
kann. Die Fehlermeldung von -current ist da schon
angemessener:
| cage:[/root] # fsck -p /root
| fsck: cannot get disklabel for `/root': Inappropriate ioctl for device
> /etc/fstab
>
> /dev/ad0s1b none swap sw 0 0
> /dev/ad0s1a / ufs rw 1 1
>
> Wo kann ich denn ansetzen um es zum laufen zu kriegen?
Zunaechst einmal, solltest Du es mit "fsck -p /" versuchen.
Falls Du das Gefuehl oder die Gewissheit hast, dass an dem
Dateisystem tatsaechlich etwas inskonsistent ist, solltest
Du fuer den Check zudem in den single-user-Modus booten und
den fsck durchfuehren, waehrend das "/"-Dateisystem read-
only gemountet ist.
-Andreas,
... der sich immer noch fragt, was das mit Amanda
zu tun hat ...
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